logoMontessori Erziehung


Die Stabile Phase

Posted in Grundlagen von admin am 10. Jul. 2009

Mit jedem Tag entwickelt sich ein Kind weiter. Es lernt die verschiedenen Einflüsse einzuordnen und diese entsprechend zu werten und sich entsprechend dem Verhalten der anderen anzupassen. Es sind die unterschiedlichsten Dinge, die ein Kind lernt und auf welche es sich einstellen muss. Nach dem Ende der ersten Kindheitsphase, also im Alter von sechs Jahren, beginnt laut Maria Montessori ein neuer Lebensabschnitt. Die wesentlichen Prägungen hat das Kind bereits vor der bekannten Stabilen Phase erhalten und so bedarf es ab diesem Zeitpunkt einer entsprechenden Ausprägung und Weiterentwicklung der bisher erworbenen Fertigkeiten. Während seiner Entwicklung durchläuft ein Kind zum einen eine sensible und zum anderen auch eine sensitive Phase. Insbesondere für das Erlernen neuer Fertigkeiten handelt es sich hierbei um einen richtungweisenden Aspekt. Insbesondere in diesen Zeiten nimmt ein Kind besonders schnell Neuheiten und die verschiedensten Fertigkeiten auf. So handelt es sich hierbei um Momente in denen die Kleinen der Umwelt sehr aufgeschlossen gegenüberstehen. Vor allem bei Dingen, die das Kind besonders stark interessieren, bringt es ein sehr hohes Maß an Konzentration aus und kann sich so auch über einen längeren Zeitraum mit ein und demselben Gegenstand beschäftigen. In diesem Erkenntnisprozess lässt es sich in keiner Art und Weise von äußeren Einflüssen ablenken. Es sind vor allem diese Momente, die die Montessoripädagogik ausnutzt und im Gegensatz zu anderen Bildungseinrichtungen lassen sie dem Kind die Zeit, sich diesem Erkundungsgang voll und ganz hinzugeben. Laut Maria Montessori sind es diese Momente, die die Persönlichkeit eines jeden Kindes entscheidend prägen und fokussieren.

Die Veränderung des Kindes

Posted in Grundlagen von admin am 7. Jul. 2009

Insbesondere zu Beginn der Einführung der Montessori Pädagogik stand diese regelmäßig in der Kritik und so handelte es sich hierbei um eine Bildungsform, die längst nicht von allen anerkannt wurde. Immerhin brachte Maria Montessori eine Vielzahl von verschiedensten Neuheiten, die auf Erfahrungen ihrer bisherigen Arbeit beruhten, in die Entwicklung einer eigenen Pädagogikform ein. Ständig kam es so zu den Weiterentwicklungen und Verbesserungen des Lehrmaterials.

Im Großen und Ganzen kann man die Entwicklung der Montessorierziehung mit der eines Menschen vergleichen. Schritt für Schritt werden die bisher erworbenen Kenntnisse erweitert und Fertigkeiten verbessert. All diese Dinge musste auch die Pädagogikform von Maria Montessori durchlaufen. Mit Erfolg. Immerhin sind die Veränderungen und die Weiterentwicklungen der Kinder in den Montessorikindergärten und Schulen deutlich erkennbar und so profitieren von diesen auch die Eltern. Montessori lag es am Herzen, eine Bildungsform zu entwickeln, die sich in erster Linie an den Bedürfnissen der Kinder orientiert. Nicht zuletzt deswegen kommt es hierbei je nach dem Alter und dem Entwicklungsstand der Kleinen zu gravierenden Unterschieden bei der Bildung. Im Wesentlich versuchen die Lehrenden in den Montessorieinrichtungen eine nahezu perfekte Ausbildung für die einzelnen Kinder zu erreichen. Hierfür nehmen sie sich die Zeit und gehen zum einen auf den Eigenwert und zum anderen intensiv auf den Charakter dieser ein. Sie bilden die individuellen Charakterzüge eines Kindes aus und fördern in dieser Form die einzelnen Talente und Begabungen. All dies führt zu entscheidenden Veränderungen in der Entwicklung und der Persönlichkeit eines Kindes.