logoMontessori Erziehung


Eine Idee wird geboren

Posted in Grundlagen von admin am 22. Okt. 2008

Maria Montessori ist eine Frau, die mit ihrem Lebenswerk noch heute die Menschen beschäftigt und sie in gewisser Art und Weise auch rührt. Die Pädagogin und der Mensch Maria Montessori haben es geschafft eine Lehre zu entwickeln, wie sie kaum umfangreicher sein könnte. Setzt man sich jedoch mit den Inhalten dieser Pädagogik auseinander, bemerkt man schnell, dass es sich hierbei einmal mehr um eine Lehrform handelt, wie sie einfacher kaum sein könnte.

Die Pädagogik von Maria Montessori unterscheidet sich in wenigen Punkten erheblich von den bisherigen Lehrmethoden und nicht zuletzt handelt es sich hierbei um ein Segment, welches vor allem bei den Eltern Vertrauen schafft. Hilf mir, es selbst zu tun – Es ist die Motivation von Montessori, die Kinder zu den verschiedensten Tätigkeiten zu bewegen. Während der ersten Schritte tasten sie so an neue Fähigkeiten heran und all die einzelnen Begabungen, die ein Kind mitbringt, sind Dinge, die bei der Montessoripädagogik gefördert werden. Sicherlich sind die Erziehungsmethoden, die einst Maria Montessori entwickelte anders, jedoch konnten sie sich bis heute durchsetzen.

In erster Linie ist es die individuelle Behandlung, die bei den Menschen mehr und mehr auf Interesse bei den Eltern stößt und sie in punkto Erziehung und Lehren überzeugen kann. Das Hauptaugenmerk in den Montessori – Kindergärten und den betreffenden Schulen liegt hierbei auf dem Individuum Kind. Zum einen handelt es sich hierbei um die persönliche Entwicklung und zum anderen eben auch über die verschiedensten Besonderheiten, die bei der Erziehung und der Ausbildung des Nachwuchses beachtet werden müssen.

Montessori: Freiheiten so viel wie möglich

Posted in Grundlagen von admin am 20. Okt. 2008

Marie Montessori erkannte sehr zeitig, dass die Entwicklung eines Kindes von der individuellen Behandlung abhängig ist. Auf Grund dessen stehen der Charakter und die Persönlichkeit eines Kindes in dem Mittelpunkt der Montessoripädagogik. Setzt man sich intensiver mit dieser Bildungsform auseinander, lassen sich die Parallelen zwischen Maria Montessori und Josef Kentenich erkennen.

Diese Parallelen treten in sämtlichen wesentlichen Aspekten der Montessorierziehung auf und lassen sich auch entsprechend konkretisieren. „Freiheit so viel wie möglich, Grenzen so viel wie nötig“ – Es ist der Leitsatz bei der Pädagogen und wahrscheinlich auch einer der Punkte, die die Besonderheiten am besten in den Fokus stellen kann. Sowohl in dem Montessorikindergarten als auch in der Montessorischule bestimmt das Kind nicht mehr nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Inhalte des Lernens. Je nach seinen Fähigkeiten gehen die Pädagogen entsprechend mit dem Kind um und setzen das Lehrmaterial gezielt und vor allem konkret ein.

So lernen die Kinder in erster Linie auf dem Weg der Sinneswahrnehmen und lernen diese vor allem in dem ersten Kindheitsstadium gekonnt anzuwenden. Tag für Tag entwickeln sie die Fähigkeit, das Wahrgenommene zu Verarbeiten weiter. Insbesondere in dem Bereich der Mathematik bekommt das Kind ein bildliches Vorstellungsvermögen von den einzelnen Zahlenwerten und Verhältnissen anhand des Perlenmaterials. Schnell können sich so auch große Zahlen vorstellen und lernen diese entsprechend einzusetzen. Zweifelsohne handelt es sich gerade bei dem Perlenmaterial um eine der wohl schönsten und in erster Linie effektivsten Maßnahmen, um einem Kind die hohe Kunst der Mathematik verständlich beizubringen.

Die Grundsteine und das Fundament für das Leben

Posted in Grundlagen von admin am 14. Okt. 2008

Maria Montessori lag es am Herzen, etwas zu bewegen und nicht zuletzt auch Welten zu verändern. Im Laufe ihrer Arbeit machte sie eine Vielzahl von Erfahrungen, die sie später in die eigenen Bildungslehren einfließen ließ. Das Ergebnis ist eine Form der Pädagogik, die sich bis heute bewähren konnte.

Es sind die Individualität und er Eigenwert eines Kindes, die in der Montessoripädagogik als richtungweisend und entscheidend angesehen werden können. Anhand von kleinen, scheinbar selbstverständlichen Tätigkeiten, werden die Kinder bereits in dem Montessorikindergarten für das Leben vorbereitet. Sie werden animiert zu der Nachahmung und der Selbstständigkeit. Neben dem gemeinsamen Anziehen und Waschen bereiten sie Tag für Tag den Essentisch vor. Ein Kind verspürt immer den Drang, sich selbst auszusuchen, was es und mit wem es arbeiten möchte und genau dieser Wunsch hat in den Bildungseinrichtungen von Maria Montessori einen Platz gefunden. Während der der Schwerpunkt zum einen auf dem Lernenden als Wegweiser liegt, ist es vor allem die Entwicklung zu einem Ideal, die die Bildung entscheidend bestimmt.

Kinder bekommen sowohl in dem Montessorikindergarten als auch in den Schulen dieser Pädagogikform die Möglichkeit in einem vorbereitet und organisierten Umfeld aufzuwachsen. All die Tätigkeiten und sind diese auch noch so klein, werden auf die Psychologie des Kindes angepasst. Nur so besteht die Option, dass es all seine Sinne entfalten und ausbilden kann. Die Pädagogen müssen so auf die verschiedenen Verhaltensweisen eines Kindes eingehen und diese dem Lernen und der Bildung anpassen. So setzen sich auch die Lehrenden Tag für Tag mit dem Segment des Lernens auseinander.

Das Umfeld in den Montessoristätten

Posted in vorbereitete Umgebung von admin am 13. Okt. 2008

Im Laufe ihrer Arbeit erkannte die Pädagogin und Ärztin Maria Montessori die wesentlichen Aspekte in der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen. Bereits vor ihrer Zeit erkannten Experten, dass es sich bei Kindern um ein schutzbedürftiges Wesen handelt. In der Montessoripädagogik wird sehr viel Wert darauf gelegt, ein vorbereitetes und vor allem gleich bleibendes Umfeld zu schaffen. Anhand von diesem sollen sich die Kinder und Jugendlich beschützt fühlen. Es handelt sich bei dieser Umgebung aber auch um eine der wesentlichen Vorraussetzungen für die Montessoripädagogik.

In den Montessorischulen lernen die Kinder so, sich langsam aber sicher von den Erwachsenen zu lösen und die eigene Hilflosigkeit abzulegen. Je nach dem Alter der Kinder werden die Umgebungen, die Ansprüche und das Ambiente geändert und demnach an die Entwicklung derer angepasst. Ein Beispiel hierfür sind Möbel, die der Größe und den Kräften der Kinder gerecht werden. So können die Kleinen Stühle und Tische selber tragen und sind nicht auf die Unterstützung der Erzieher und Lehrenden angewiesen. Schnell lernen sie so, sich in ihrem Umfeld zu Recht zu finden und entsprechend ihren Fähigkeiten und Kenntnissen ihr Leben zu meistern.

Im Gegensatz zu den anderen Bildungseinrichtungen verhalten sich Kinder aus Montessorischulen und Kindergärten wesentlich selbstständiger und sind offener für neue Aktivitäten. Insbesondere durch das Rücken von Möbelstücken, soll die Motorik der Kinder ausgebildet und verbessert werden. Bereits in den Kinderhäusern für die ganz kleinen wird zerbrechliches Porzellan verwendet. In erster Linie schafft dieses ein elegantes Umfeld. Auf der anderen Seite lernen sie durch dieses, ihre Kräfte angemessen einzusetzen.

Auch in den Montessori-Materialien (z.B. dem Spindelkasten von Maria Montessori) setzt sich dies fort. Es werden für die Lehrmaterialien vorwiegend Holz und andere stabilie Werktstoffe verwendet.