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Montessori: Freiheiten so viel wie möglich

Posted in Grundlagen von admin am 20. Okt. 2008

Marie Montessori erkannte sehr zeitig, dass die Entwicklung eines Kindes von der individuellen Behandlung abhängig ist. Auf Grund dessen stehen der Charakter und die Persönlichkeit eines Kindes in dem Mittelpunkt der Montessoripädagogik. Setzt man sich intensiver mit dieser Bildungsform auseinander, lassen sich die Parallelen zwischen Maria Montessori und Josef Kentenich erkennen.

Diese Parallelen treten in sämtlichen wesentlichen Aspekten der Montessorierziehung auf und lassen sich auch entsprechend konkretisieren. „Freiheit so viel wie möglich, Grenzen so viel wie nötig“ – Es ist der Leitsatz bei der Pädagogen und wahrscheinlich auch einer der Punkte, die die Besonderheiten am besten in den Fokus stellen kann. Sowohl in dem Montessorikindergarten als auch in der Montessorischule bestimmt das Kind nicht mehr nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Inhalte des Lernens. Je nach seinen Fähigkeiten gehen die Pädagogen entsprechend mit dem Kind um und setzen das Lehrmaterial gezielt und vor allem konkret ein.

So lernen die Kinder in erster Linie auf dem Weg der Sinneswahrnehmen und lernen diese vor allem in dem ersten Kindheitsstadium gekonnt anzuwenden. Tag für Tag entwickeln sie die Fähigkeit, das Wahrgenommene zu Verarbeiten weiter. Insbesondere in dem Bereich der Mathematik bekommt das Kind ein bildliches Vorstellungsvermögen von den einzelnen Zahlenwerten und Verhältnissen anhand des Perlenmaterials. Schnell können sich so auch große Zahlen vorstellen und lernen diese entsprechend einzusetzen. Zweifelsohne handelt es sich gerade bei dem Perlenmaterial um eine der wohl schönsten und in erster Linie effektivsten Maßnahmen, um einem Kind die hohe Kunst der Mathematik verständlich beizubringen.

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