Eine Pädagogik oder eine Philosophie
Seit ihrem Entwickeln gelang es der Montessoripädagogik Aufmerksamkeit und nicht zuletzt eben auch Neugier bei den Menschen zu schaffen. Es ist eine Form der Pädagogik, die sich durch Aufmerksamkeit und Individualität auszeichnet und sich von anderen bisherigen Formen distanziert. Sicherlich stand auch die Montessoripädagogik lange Zeit im Feuer der Kritik und in dem nationalsozialistischen Deutschland wurde sie in der Zeit vor und während des ersten Weltkrieges verboten, jedoch konnte sich diese eben auch ihren Lebensgeist bewahren.
Noch heute ist die Montessoripädagogik so nicht mehr nur in Deutschland sondern auch in den anderen Ländern, wie zum Beispiel Indien vertreten. Vor allem in Ländern der Dritten Wälder und entwicklungsschwachen Regionen handelt es sich hierbei um die einzige Möglichkeit den Kindern ein wenig Mut zu geben. Zweifelsfrei schafft sie für die einzelnen ein Fundament und auch ein Perspektive für die Zukunft, die in erster Linie nicht durch Gewalt und Armut geprägt ist. Bei all den Lehren und den Inhalten der Montessoripädagogik befindet sich das Kind im Zentrum des Bemühens und der Arbeiten.
Laut Maria Montessori liegt es in der Natur eines Kindes zu Lernen, um ein Teil des Lebens der Erwachsenen zu sein. Individuell wird bei der Montessoripädagogik auf all die Besonderheiten eines Kindes als Mensch, als eigenständige Person, eingegangen. So werden die nicht nur gefördert sondern auch gefordert. Die Bedürfnisse, Talente und Begabungen rutschen gemeinsam mit den Fertigkeiten eines Kindes in das Zentrum und bilden auf diese Art und Weise den Ausgangspunkt für die Lehren der Montessoripädagogik.
