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Die Montessoripädagogik im Jugendalter

Posted in Grundlagen von admin am 14. Jan. 2009

Auf Grund der unterschiedlichen Stadien, die ein Kind beim Heranwachsen durchläuft, gliederte Maria Montessori ihre Pädagogik in mehrere Stadien. Unter anderem handelt es sich hierbei um das Jugendalter. Vor allem in dem Alter von zwölf bis achtzehn Jahren befindet sich nicht nur der Körper sondern auch die Psyche eines Menschen in einem starken Wandel. In erster Linie kommt es so auch zu einer Weiterentwicklung und Änderung des Auffassungsvermögens.

Neben der Weltansicht ändern sich auch die Beziehungen zu den einzelnen Menschen und so entwickelt sich mehr und mehr eine ausgeprägt Persönlichkeit. Der Körper unterzieht sich den radikalsten psychischen und physischen Veränderungen. All diese müssen von dem Kind allein verarbeitet werden. Zudem entsteht das Gefühl, dass sie ein Teil der Gesellschaft sind und als solchen auch von ihren Mitmenschen anerkannt werden möchte. Weder für das Kind noch für die Familie handelt es sich hierbei um eine leichte Zeit. In den Montessorischulen wird intensiv und individuell auf diese Veränderungen eingegangen. Unter anderem geben die Pädagogen ihnen Aufmerksamkeit und nicht zuletzt eben auch ein sehr hohes Maß an Schutz. Tag für Tag versuchen sie auf die unterschiedlichste Art und Weise das Selbstwertgefühl der Jugendlichen und deren Selbstvertrauen zu stärken. Nicht nur die Pädagogen sondern auch die Lehrmaterialen animieren dazu, ein Gefühl der Würde für die eigene Person zu entwickeln. Es ist eine Epoche der Sensibilität, eine Zeit, die Geduld und Aufmerksamkeit fordert.

Die Erzieher in den Montessorischulen bewegen die Heranwachsenden dazu, Verantwortung für sich und ihre Mitmenschen zu übernehmen und hierbei einmal mehr die Werte Größe und Stärke nach außen zu transportieren.

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