logoMontessori Erziehung


Der Eigenwert des Kindes

Posted in Grundlagen von admin am 8. Jan. 2009

Die Pädagogik und die vermittelten Inhalte von Maria Montessori haben sich im Laufe der Jahre bewährt und nicht zuletzt eben auch ausgezeichnet. So differenziert sich die Montessoripädagogik in vielerlei Punkten von den anderen bisher bekannten Bildungsinhalten. Im Zentrum der Bildung stehen hierbei der Eigenwert und die Individualität des Kindes. Bei ihrer Arbeit entdeckte Maria Montessori, dass das Lernen in der Natur des Kindes liegt und so begründet sich dieses in erster Linie mit dem Drang an dem Leben der Erwachsenen teilzunehmen.

Jedes Kind möchte lernen, jedoch bedarf es hierbei auch einer individuellen Behandlung und nicht zuletzt Bildung. Aus diesem Grund ist das Kernstück der Montessoripädagogik die individuelle Behandlung eines jeden Kindes. Hierbei handelt es sich zum einen um die Förderung und zum anderen eben auch um die Forderung der bisherigen Kenntnisse und Fertigkeiten. Im Bezug auf die Aussagen von Senora Montessori sind weder die Strafen, noch die Belohnungen für das Lernen der richtige Weg. Die Konzentration bei der Montessorierziehung liegt auf Grund dessen auf den Bedürfnissen, den Talenten und eben auch den Begabungen eines einzelnen Kindes.

Mehr oder weniger wird die Montessorierziehung nicht mehr nur als besondere Form der Pädagogik angesehen, sondern vielmehr als eine Philosophie, die für das weitere Leben entscheidend und somit richtungweisend ist. Die Kinder lernen in den Montessorikindergärten und Schulen in ihrem eigenen Rhythmus und ihrer persönlichen Art. So steuern die nicht nur das Tempo, in dem sie lernen, sondern auch die einzelnen Themen und die Wiederholungen der bereits gelernten Inhalte. Eine der zahlreichen Grundsätze von Maria Montessori ist, dass auch die kleinste Abweichung von dem eigentlichen Ideal des göttlichen Kindes eine Störung für dessen Entwicklung darstellt.

Kommentar hinterlassen: