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Das erste Kindheitsstadium in der Montessoripädagogik

Posted in Grundlagen von admin am 25. Nov. 2008

Die Pädagogik von Maria Montessori lässt sich in drei Phasen gliedern. Anhand von dieser Gliederung soll eine bestmöglichste Bildung bei den Kindern erreicht werden.

Im Laufe ihrer Arbeit bemerkte Maria Montessori, dass es sich bei dem ersten Kindheitsstadium um eines der wichtigsten handelt. So werden in dem Alter von null bis sechs Jahren die Grundsteine für die Zukunft des Kindes gelegt. Nicht zuletzt deswegen legen die Erzieher in den Montessorikindergärten auf die Entwicklung und die Bildung in diesen Jahren einen sehr großen Wert. Zudem formen sich in diesen Jahren nicht nur die Persönlichkeit, sondern auch die Fähigkeiten und Begabungen eines Kindes. Demnach lassen sich bereits sehr früh die einzelnen Talente erkennen und entsprechend fördern und nicht zuletzt auch fordern.

In der Montessoripädagogik wird diese Phase einmal mehr auch als zweites embryonales Wachstum bezeichnet. Es ist die Phase in der sich sowohl der Geist als auch die Psyche des Kindes maßgeblich entwickeln. Ein Erwachsener verfügt über die Fähigkeit, die einzelnen Einflüsse der Gesellschaft und der Umwelt zu filtern, zu konkretisieren und auszuwerten. Im Gegenzug hierzu nimmt ein Kind all diese Einflüsse auf und lässt sie als Teil der eigenen Persönlichkeit in die Psyche und den Körper einfließen. Hierbei handelt es sich um einen natürlichen Kreislauf, denn ein Kind verfügt noch nicht über die Fähigkeit, die einzelnen Geschehnisse zu verstehen und zu sortieren. Diese Einflüsse, hierbei handelt es sich neben dem Elternhaus auch um den Kindergarten, bilden schließlich den Charakter und das Verhalten eines Kindes entscheidend.

Eine Pädagogik oder eine Philosophie

Posted in Grundlagen von admin am 18. Nov. 2008

Seit ihrem Entwickeln gelang es der Montessoripädagogik Aufmerksamkeit und nicht zuletzt eben auch Neugier bei den Menschen zu schaffen. Es ist eine Form der Pädagogik, die sich durch Aufmerksamkeit und Individualität auszeichnet und sich von anderen bisherigen Formen distanziert. Sicherlich stand auch die Montessoripädagogik lange Zeit im Feuer der Kritik und in dem nationalsozialistischen Deutschland wurde sie in der Zeit vor und während des ersten Weltkrieges verboten, jedoch konnte sich diese eben auch ihren Lebensgeist bewahren.

Noch heute ist die Montessoripädagogik so nicht mehr nur in Deutschland sondern auch in den anderen Ländern, wie zum Beispiel Indien vertreten. Vor allem in Ländern der Dritten Wälder und entwicklungsschwachen Regionen handelt es sich hierbei um die einzige Möglichkeit den Kindern ein wenig Mut zu geben. Zweifelsfrei schafft sie für die einzelnen ein Fundament und auch ein Perspektive für die Zukunft, die in erster Linie nicht durch Gewalt und Armut geprägt ist. Bei all den Lehren und den Inhalten der Montessoripädagogik befindet sich das Kind im Zentrum des Bemühens und der Arbeiten.

Laut Maria Montessori liegt es in der Natur eines Kindes zu Lernen, um ein Teil des Lebens der Erwachsenen zu sein. Individuell wird bei der Montessoripädagogik auf all die Besonderheiten eines Kindes als Mensch, als eigenständige Person, eingegangen. So werden die nicht nur gefördert sondern auch gefordert. Die Bedürfnisse, Talente und Begabungen rutschen gemeinsam mit den Fertigkeiten eines Kindes in das Zentrum und bilden auf diese Art und Weise den Ausgangspunkt für die Lehren der Montessoripädagogik.

Das Ambiente in den Montessoristätten

Posted in Grundlagen von admin am 9. Nov. 2008

Die Montessoristätten zeichnen sich in vielerlei Hinsicht aus und nicht zuletzt distanzieren sie sich so erheblich von den anderen Bildungseinrichtungen. In erster Linie werden die Kinder bereits im sehr jungen Alter dazu animiert, einen Großteil der anfallenden Arbeiten selbst zu erledigen und sich so von den Erwachsenen zu lösen. Um den Kindern ein angemessenes und vor allem vorbereitetes Umfeld zu schaffen, in dem sie sich wohlfühlen, spielt das Ambiente und das Flair der Einrichtungen eine richtungweisende Rolle.

Maria Montessori legte bei der Konzeption der einzelnen Stätten einen sehr großen Wert auf Eleganz und so werden auch heute in den Montessorikindergärten und Schulen Dinge verwendet, denen die Kleinen auch im späteren Leben begegnen. Unter anderem wird so auch in den Kindergärten auf Plastikgeschirr verzichtet. Die Kinder lernen so unter anderem bereits vor dem eigentlichen Schulalter auch mit zerbrechlichen Gegenständen umzugehen und ihre Kräfte demnach gezielt einzusetzen. Zudem handelt es sich hierbei auch um eine Form, mit der ein Kind die Wertschätzung der Dinge und die Geschicklichkeit erlernen soll.

Alle vorhandenen Gegenstände befinden sich in der Augenhöhe des Kindes, sodass es diese ohne fremde Hilfe erreichen und verwenden kann. Durch die Präsentation der einzelnen Dinge werden die Kinder in den verschiedensten Altergruppen aber auch dazu bewegt, diese zu verwenden und die einzelnen Möglichkeiten zu erkennen. Dieses gilt neben dem Lehrmaterial auch für das Geschirr und andere Gegenstände des täglichen Gebrauches. Das Gefühl selbst Dinge und Vorhaben realisieren zu können, setzen sie dann schließlich auch in der heimischen Umgebung um.

Maria Montessori – Eine Frau mit Visionen

Posted in wichtige Personen von admin am 3. Nov. 2008

Maria Montessori entwickelt sich im Laufe ihres Lebens von einer Frau zu einem Symbol und nicht zuletzt eben auch einem Hoffnungsträger.

Sicherlich steht die Maria Montessori in erster Linie für die gleichnamige Sonderform der Pädagogik, es ist aber auch der Mensch, der sich in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr zu einem Status entwickelt hat. So steht Maria Montessori schon lange für mehr, als wie die Montessoripädagogik.

Zweifelsohne war sie ein Mensch mit einem hohen Engagement in den verschiedensten Bereichen, aber auch eine Person, deren Herz mit Gutmütigkeit und Optimismus gefüllt war. Heute steht sie mehr und mehr für die erste Frau, die die Weiterentwicklung der Stellung der Frau einleitete. Mit ihrer Arbeit schaffe es Maria Montessori Akzente auf breiter Ebene zu setzen und trotz all der vorhandenen Kritik folge sie einmal mehr ihren Visionen und dem damit verbundenen Weg.

Eines der ersten Zeichen ihres Lebenswerkes ist das Casa dei Bambini, ein Kinderhaus in einem der größten Armenviertel von Rom. Diesem folgte eine Vielzahl von verschiedensten Projekte, die es zu einer großen Anerkennung bei den Menschen geschafft haben. Ähnlich wie der Mensch, der diese ins Leben gerufen hat, überzeugen die Kinderhäuser von Maria Montessori noch heute durch ein hohes Maß ein Einfühlungsvermögen und Gutmütigkeit. Obwohl Maria Montessori in einer massiven Kritik stand und ihre Pädagogik von den unterschiedlichsten Staatsregime verboten wurden, verfolgte sie ihre Ziele, ihre Visionen und opferte sich hingebungsvoll der Arbeit mit Kindern und der Stellung der Frau in der Gesellschaft des 20. Jahrhunderts.

Der Mensch und die Pädagogin Maria Montessori

Posted in wichtige Personen von admin am 3. Nov. 2008

Es gibt auf der Welt nur sehr wenige Menschen, die dem Namen Maria Montessori noch begegnet sind. Maria Montessori konnte sich zweifelsfrei einen Status erarbeiten und so handelt es sich um einen Menschen, der in aller Welt für Aufsehen sorgte.

Unaufhörlich setzte sie sich für die Bildung der Kinder aller Altersklassen ein. Das Ergebnis ihrer Arbeit ist ein Konzept, welches bis heute erhalten blieb. Maria Montessori ist sicherlich in erster Linie für die Montessoripädagogik bekannt. Zweifelsohne ist es aber auch der Mensch, der sich einen Namen machen konnte und so handelt es sich bei Maria Montessori um eine Senora, die vor allem von Frauen geschätzt und eben auch in gewisser Art und Weise geehrt wird. Nachdem sie im Jahr 1870 geboren wurde, gelang es ihr als eine der ersten Frauen in Italien ein Medizinstudium mit Promotion abzuschließen. In diesem Punkt handelte es sich auch für die Stellung der Frauen in der Gesellschaft um einen Meilenstein in der Historie. Während ihrer zahlreichen Reisen bemerkte man ein einzigartiges Engagement für die Rechte der Frauen und bei all ihren Rezessionen war die Achtung vor den Menschen- und Persönlichkeitsrechten spürbar.

Bei ihrer Arbeit auf einer psychiatrischen Station eines Krankenhause erkannt sie, dass den meisten Kindern ausschließlich eine individuelle Förderung für ihre Entwicklung fehlte. Nach dieser Erkenntnis arbeitete Maria Montessori fieberhaft an der Erstellung von Lehrmaterialien, die die Sinne der Kinder bilden und nicht zuletzt auch fordern sollte. Bis heute wird in den Montessori – Kindergärten und Schulen das Sinnesmaterial aus Überzeugung angewandt (Infos dazu gibts im: www.montessori-praxis-buch.de).