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Das Umfeld in den Montessoristätten

Posted in vorbereitete Umgebung von admin am 13. Okt. 2008

Im Laufe ihrer Arbeit erkannte die Pädagogin und Ärztin Maria Montessori die wesentlichen Aspekte in der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen. Bereits vor ihrer Zeit erkannten Experten, dass es sich bei Kindern um ein schutzbedürftiges Wesen handelt. In der Montessoripädagogik wird sehr viel Wert darauf gelegt, ein vorbereitetes und vor allem gleich bleibendes Umfeld zu schaffen. Anhand von diesem sollen sich die Kinder und Jugendlich beschützt fühlen. Es handelt sich bei dieser Umgebung aber auch um eine der wesentlichen Vorraussetzungen für die Montessoripädagogik.

In den Montessorischulen lernen die Kinder so, sich langsam aber sicher von den Erwachsenen zu lösen und die eigene Hilflosigkeit abzulegen. Je nach dem Alter der Kinder werden die Umgebungen, die Ansprüche und das Ambiente geändert und demnach an die Entwicklung derer angepasst. Ein Beispiel hierfür sind Möbel, die der Größe und den Kräften der Kinder gerecht werden. So können die Kleinen Stühle und Tische selber tragen und sind nicht auf die Unterstützung der Erzieher und Lehrenden angewiesen. Schnell lernen sie so, sich in ihrem Umfeld zu Recht zu finden und entsprechend ihren Fähigkeiten und Kenntnissen ihr Leben zu meistern.

Im Gegensatz zu den anderen Bildungseinrichtungen verhalten sich Kinder aus Montessorischulen und Kindergärten wesentlich selbstständiger und sind offener für neue Aktivitäten. Insbesondere durch das Rücken von Möbelstücken, soll die Motorik der Kinder ausgebildet und verbessert werden. Bereits in den Kinderhäusern für die ganz kleinen wird zerbrechliches Porzellan verwendet. In erster Linie schafft dieses ein elegantes Umfeld. Auf der anderen Seite lernen sie durch dieses, ihre Kräfte angemessen einzusetzen.

Auch in den Montessori-Materialien (z.B. dem Spindelkasten von Maria Montessori) setzt sich dies fort. Es werden für die Lehrmaterialien vorwiegend Holz und andere stabilie Werktstoffe verwendet.

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