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Das Ambiente in den Montessoristätten

Posted in Grundlagen von admin am 9. Nov. 2008

Die Montessoristätten zeichnen sich in vielerlei Hinsicht aus und nicht zuletzt distanzieren sie sich so erheblich von den anderen Bildungseinrichtungen. In erster Linie werden die Kinder bereits im sehr jungen Alter dazu animiert, einen Großteil der anfallenden Arbeiten selbst zu erledigen und sich so von den Erwachsenen zu lösen. Um den Kindern ein angemessenes und vor allem vorbereitetes Umfeld zu schaffen, in dem sie sich wohlfühlen, spielt das Ambiente und das Flair der Einrichtungen eine richtungweisende Rolle.

Maria Montessori legte bei der Konzeption der einzelnen Stätten einen sehr großen Wert auf Eleganz und so werden auch heute in den Montessorikindergärten und Schulen Dinge verwendet, denen die Kleinen auch im späteren Leben begegnen. Unter anderem wird so auch in den Kindergärten auf Plastikgeschirr verzichtet. Die Kinder lernen so unter anderem bereits vor dem eigentlichen Schulalter auch mit zerbrechlichen Gegenständen umzugehen und ihre Kräfte demnach gezielt einzusetzen. Zudem handelt es sich hierbei auch um eine Form, mit der ein Kind die Wertschätzung der Dinge und die Geschicklichkeit erlernen soll.

Alle vorhandenen Gegenstände befinden sich in der Augenhöhe des Kindes, sodass es diese ohne fremde Hilfe erreichen und verwenden kann. Durch die Präsentation der einzelnen Dinge werden die Kinder in den verschiedensten Altergruppen aber auch dazu bewegt, diese zu verwenden und die einzelnen Möglichkeiten zu erkennen. Dieses gilt neben dem Lehrmaterial auch für das Geschirr und andere Gegenstände des täglichen Gebrauches. Das Gefühl selbst Dinge und Vorhaben realisieren zu können, setzen sie dann schließlich auch in der heimischen Umgebung um.

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