logoMontessori Erziehung


Besonderheiten bei den Übungen des täglichen Lebens

Posted in Materialien von admin am 2. Aug. 2010

In der Montessori Pädagogik bilden die Übungen des täglichen Lebens eine wichtige Säule. Durch sie soll ein Kind selbstständiger werden. Des Weiteren wird durch die Übungen der kindliche Drang der Unabhängigkeit befriedigt. Im Rahmen der Übungen lernen Jungen und Mädchen den Umgang mit der eigenen Persönlichkeit, das Verhalten gegenüber anderen Menschen und die Pflege der eigenen Umgebung. Um die gewünschten Erfolge erzielen zu können, muss bei allen Übungen darauf geachtet werden, dass sich diese nicht nur auf ein Detail konzentrieren, sondern einen Tätigkeitszyklus einbeziehen. Demnach wäscht ein Kind einen Teller nicht nur ab, sondern übernimmt ebenso das Abtrocknen. Des Weiteren stellt es den Teller an den eigentlichen Standort zurück und hängt das Handtuch zum Trocknen auf.

Damit dem Kind die Übungen erleichtert werden, findet es alle Arbeitsutensilien an einem Ort. Dadurch wird eine wichtige Gedankenstütze erreicht. Bevor Jungen und Mädchen diese Tätigkeiten eigenständig ausführen können, müssen sie durch einen Erwachsenen vorgeführt werden. Dies kann sowohl durch einen Pädagogen als auch durch einen Elternteil erfolgen. Grundsätzlich können die Übungen des täglichen Lebens nur dann die gewünschten Effekte erzielen, wenn ein Kind diese Tätigkeiten auch als sinnvoll ansieht. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich die Übungen am Kindesalter orientieren.

Konzentriert mit dem Montessori Spielmaterial lernen

Posted in Materialien von admin am 28. Jun. 2010

Jedes Kind besitzt den natürlichen Drang des Lernens und möchte durch diesen neue Gegebenheiten verstehen. Die Kindesentwicklung wird entscheidend durch die Anwendung der Lernmaterialien und Erziehungsmethoden beeinflusst. Maria Montessori erkannte während ihrer praktischen Arbeit, dass sich am Kinder am besten entwickeln, wenn sie frei entscheiden dürfen, wann und wie lange sie mit Materialien arbeiten. Des Weiteren werden die Erfolge durch das Interesse an den Materialien beeinflusst. Basierend auf diesen Erkenntnissen entwickelte die italienische Pädagogik das Montessori Spielmaterial. Bei diesem handelt es sich um Lernmaterial, das sich an den kindlichen Bedürfnissen orientiert. Demnach vermittelt es während der Arbeit dem Kind den Eindruck, dass es sich um Spielmaterial handelt, schult aber gleichzeitig die Fertigkeiten und Sinne.

Das Montessori Spielmaterial orientiert sich hinsichtlich der Anwendung nicht ausschließlich am Alter eines Kindes, sondern in erster Linie an dessen Entwicklungsstand. Dadurch sind die Alterspannen, die heute beim Material angegeben werden, sehr breit. Durch diesen Freiraum sollen Eltern und Pädagogen eigenständig entscheiden, wann und vor allem wie sie das Montessori Spielmaterial einsetzen. Die Auswahl der Materialien, die zur Verfügung steht, ist groß. Dadurch können mit den Materialien sämtliche Interessengebiete abgedeckt werden. Um die individuellen Entwicklungserfolge auszubauen, sollten Kinder selbst entscheiden können, wann sie mit dem Montessori Spielmaterial arbeiten.

Maria Montessori Material

Posted in Materialien von admin am 1. Mai. 2010

Maria Montessori war eine italienische Ärztin, die eine besondere Pädagogik zur Förderung und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen entwickelt hat. Die Pädagogik basiert vor allem auf dem Glauben, dass jedes Kind sich freiwillig und gerne mit neuen Dingen und Aufgaben beschäftigt und sich dadurch selbstständig entwickelt.

Damit diese Entwicklung möglich ist und optimal durch die Umwelt unterstützt wird, gibt es besonderes Maria Montessori Material, das die Kinder animiert neue Prozesse und Bewegungsabläufe zu probieren und dabei spielerisch zu lernen. Das Maria Montessori Material existiert dabei für nahezu jeden Lebens- und Lernbereich, ob Mathematik oder Geschichte, Kunst oder Sprache. Die Kinder verlieren durch ihr eigenständiges Arbeiten mit den Materialien die Angst vor den Themengebieten und sind offen für Neues. Wichtig ist, dass das Kind freiwillig wählen darf, wann es sich mit welchem Themengebiet beschäftigt. Erwachsene sollten nicht eingreifen, sondern dem Kind erlauben eigene Erfahrungen zu machen.

Ein bekanntes Beispiel für Maria Montessori Materialien sind die sind Perlenketten und Perlenbretter, mit denen das Kind das erste Mal in Kontakt mit Zahlen und Rechnen kommt. Durch das hin- und herschieben und dem aneinanderreihen von Perlen, wird einfach Addition und Subtraktion ungezwungen gelernt. Zusätzlich dazu können auch hölzerne Zahlentafeln verwendet werden, die dabei helfen, die mit Perlen dargestellten Aufgaben zu aufzubereiten und dem Kind somit ein Verständnis und Gefühl für Zahlen zu vermitteln.

Montessori Zahlen lernen bis 100

Posted in Materialien von admin am 29. Aug. 2008

Für Montessori ist es wichtig, dass die Kinder mit allen Sinnen lernen. Inzwischen ist es auch wisseschaftlich erwiesen, dass man erheblich mehr Wissen behält, wenn man selbst eine Tätigkeit ausführt, als wenn man nur zuhört (Frontalunterricht) oder mitschreibt.

Entsprechend sind auch die Materialien von Maria Montessori ausgelegt. Ein schönes Beispiel sind die Seguintafeln. Hier erarbeit sich das Kind selbstständig den Zahlenraum bis 100. Dazu schiebt es in die Tafeln jeweils die Einser-Stelle nach dem Zehner. So versteht es sehr schnell, wie der Zahlenaufbau bis 100 funktioniert.

Das Sinnesmaterial der Maria Montessori

Posted in Materialien von admin am 17. Mrz. 2008

Maria Montessori geht von der einfachen Grundannahme aus, dass Kinder leichter und besser lernen können, wenn ihre Sinne dabei geschult werden.

Dazu hat Montessori für alle Sinnesfunktionen Materialien entwickelt: Materialien zur Unterscheidung von Dimensionen, Formen und Farben, Materialien verschiedener Oberflächenstrukturen und verschiedener Qualitäten, verschiedener Gewichte, Gerüche, Geschmacksrichtungen, Geräusche bzw. Töne und Wärmeabstufungen.

Durch die Isolierung einer einzigen Eigenschaft im Material und in deren Abstufungsmöglichkeiten soll die Fähigkeit zur Differenzierung der Wahrnehmung und zur Klarheit in der Unterscheidung im Umgang des Kindes mit den Dingen in seiner Umgebung und deren Erforschung gefördert werden.
Es werden also geistige Grundfunktionen angesprochen, wie zu erkennen und zu unterscheiden, zu kombinieren und zu abstrahieren, Paare, Gruppen und Klassen bilden zu können.

Man geht davon aus, dass Kinder durch eigenes Erleben sich erlernte Sachverhalte besser einprägen können. Außerdem ist dieser Umgang mit den Sinnesmaterialien eine Form des Lernens, die dem Kind Freude macht und es zu Aktivität anregt.

Eine gute Übersicht der Sinnesmaterialien gibt es hier.