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Eine Pädagogik oder eine Philosophie

Posted in Grundlagen von admin am 18. Nov. 2008

Seit ihrem Entwickeln gelang es der Montessoripädagogik Aufmerksamkeit und nicht zuletzt eben auch Neugier bei den Menschen zu schaffen. Es ist eine Form der Pädagogik, die sich durch Aufmerksamkeit und Individualität auszeichnet und sich von anderen bisherigen Formen distanziert. Sicherlich stand auch die Montessoripädagogik lange Zeit im Feuer der Kritik und in dem nationalsozialistischen Deutschland wurde sie in der Zeit vor und während des ersten Weltkrieges verboten, jedoch konnte sich diese eben auch ihren Lebensgeist bewahren.

Noch heute ist die Montessoripädagogik so nicht mehr nur in Deutschland sondern auch in den anderen Ländern, wie zum Beispiel Indien vertreten. Vor allem in Ländern der Dritten Wälder und entwicklungsschwachen Regionen handelt es sich hierbei um die einzige Möglichkeit den Kindern ein wenig Mut zu geben. Zweifelsfrei schafft sie für die einzelnen ein Fundament und auch ein Perspektive für die Zukunft, die in erster Linie nicht durch Gewalt und Armut geprägt ist. Bei all den Lehren und den Inhalten der Montessoripädagogik befindet sich das Kind im Zentrum des Bemühens und der Arbeiten.

Laut Maria Montessori liegt es in der Natur eines Kindes zu Lernen, um ein Teil des Lebens der Erwachsenen zu sein. Individuell wird bei der Montessoripädagogik auf all die Besonderheiten eines Kindes als Mensch, als eigenständige Person, eingegangen. So werden die nicht nur gefördert sondern auch gefordert. Die Bedürfnisse, Talente und Begabungen rutschen gemeinsam mit den Fertigkeiten eines Kindes in das Zentrum und bilden auf diese Art und Weise den Ausgangspunkt für die Lehren der Montessoripädagogik.

Das Ambiente in den Montessoristätten

Posted in Grundlagen von admin am 9. Nov. 2008

Die Montessoristätten zeichnen sich in vielerlei Hinsicht aus und nicht zuletzt distanzieren sie sich so erheblich von den anderen Bildungseinrichtungen. In erster Linie werden die Kinder bereits im sehr jungen Alter dazu animiert, einen Großteil der anfallenden Arbeiten selbst zu erledigen und sich so von den Erwachsenen zu lösen. Um den Kindern ein angemessenes und vor allem vorbereitetes Umfeld zu schaffen, in dem sie sich wohlfühlen, spielt das Ambiente und das Flair der Einrichtungen eine richtungweisende Rolle.

Maria Montessori legte bei der Konzeption der einzelnen Stätten einen sehr großen Wert auf Eleganz und so werden auch heute in den Montessorikindergärten und Schulen Dinge verwendet, denen die Kleinen auch im späteren Leben begegnen. Unter anderem wird so auch in den Kindergärten auf Plastikgeschirr verzichtet. Die Kinder lernen so unter anderem bereits vor dem eigentlichen Schulalter auch mit zerbrechlichen Gegenständen umzugehen und ihre Kräfte demnach gezielt einzusetzen. Zudem handelt es sich hierbei auch um eine Form, mit der ein Kind die Wertschätzung der Dinge und die Geschicklichkeit erlernen soll.

Alle vorhandenen Gegenstände befinden sich in der Augenhöhe des Kindes, sodass es diese ohne fremde Hilfe erreichen und verwenden kann. Durch die Präsentation der einzelnen Dinge werden die Kinder in den verschiedensten Altergruppen aber auch dazu bewegt, diese zu verwenden und die einzelnen Möglichkeiten zu erkennen. Dieses gilt neben dem Lehrmaterial auch für das Geschirr und andere Gegenstände des täglichen Gebrauches. Das Gefühl selbst Dinge und Vorhaben realisieren zu können, setzen sie dann schließlich auch in der heimischen Umgebung um.

Eine Idee wird geboren

Posted in Grundlagen von admin am 22. Okt. 2008

Maria Montessori ist eine Frau, die mit ihrem Lebenswerk noch heute die Menschen beschäftigt und sie in gewisser Art und Weise auch rührt. Die Pädagogin und der Mensch Maria Montessori haben es geschafft eine Lehre zu entwickeln, wie sie kaum umfangreicher sein könnte. Setzt man sich jedoch mit den Inhalten dieser Pädagogik auseinander, bemerkt man schnell, dass es sich hierbei einmal mehr um eine Lehrform handelt, wie sie einfacher kaum sein könnte.

Die Pädagogik von Maria Montessori unterscheidet sich in wenigen Punkten erheblich von den bisherigen Lehrmethoden und nicht zuletzt handelt es sich hierbei um ein Segment, welches vor allem bei den Eltern Vertrauen schafft. Hilf mir, es selbst zu tun – Es ist die Motivation von Montessori, die Kinder zu den verschiedensten Tätigkeiten zu bewegen. Während der ersten Schritte tasten sie so an neue Fähigkeiten heran und all die einzelnen Begabungen, die ein Kind mitbringt, sind Dinge, die bei der Montessoripädagogik gefördert werden. Sicherlich sind die Erziehungsmethoden, die einst Maria Montessori entwickelte anders, jedoch konnten sie sich bis heute durchsetzen.

In erster Linie ist es die individuelle Behandlung, die bei den Menschen mehr und mehr auf Interesse bei den Eltern stößt und sie in punkto Erziehung und Lehren überzeugen kann. Das Hauptaugenmerk in den Montessori – Kindergärten und den betreffenden Schulen liegt hierbei auf dem Individuum Kind. Zum einen handelt es sich hierbei um die persönliche Entwicklung und zum anderen eben auch über die verschiedensten Besonderheiten, die bei der Erziehung und der Ausbildung des Nachwuchses beachtet werden müssen.

Montessori: Freiheiten so viel wie möglich

Posted in Grundlagen von admin am 20. Okt. 2008

Marie Montessori erkannte sehr zeitig, dass die Entwicklung eines Kindes von der individuellen Behandlung abhängig ist. Auf Grund dessen stehen der Charakter und die Persönlichkeit eines Kindes in dem Mittelpunkt der Montessoripädagogik. Setzt man sich intensiver mit dieser Bildungsform auseinander, lassen sich die Parallelen zwischen Maria Montessori und Josef Kentenich erkennen.

Diese Parallelen treten in sämtlichen wesentlichen Aspekten der Montessorierziehung auf und lassen sich auch entsprechend konkretisieren. „Freiheit so viel wie möglich, Grenzen so viel wie nötig“ – Es ist der Leitsatz bei der Pädagogen und wahrscheinlich auch einer der Punkte, die die Besonderheiten am besten in den Fokus stellen kann. Sowohl in dem Montessorikindergarten als auch in der Montessorischule bestimmt das Kind nicht mehr nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Inhalte des Lernens. Je nach seinen Fähigkeiten gehen die Pädagogen entsprechend mit dem Kind um und setzen das Lehrmaterial gezielt und vor allem konkret ein.

So lernen die Kinder in erster Linie auf dem Weg der Sinneswahrnehmen und lernen diese vor allem in dem ersten Kindheitsstadium gekonnt anzuwenden. Tag für Tag entwickeln sie die Fähigkeit, das Wahrgenommene zu Verarbeiten weiter. Insbesondere in dem Bereich der Mathematik bekommt das Kind ein bildliches Vorstellungsvermögen von den einzelnen Zahlenwerten und Verhältnissen anhand des Perlenmaterials. Schnell können sich so auch große Zahlen vorstellen und lernen diese entsprechend einzusetzen. Zweifelsohne handelt es sich gerade bei dem Perlenmaterial um eine der wohl schönsten und in erster Linie effektivsten Maßnahmen, um einem Kind die hohe Kunst der Mathematik verständlich beizubringen.

Die Grundsteine und das Fundament für das Leben

Posted in Grundlagen von admin am 14. Okt. 2008

Maria Montessori lag es am Herzen, etwas zu bewegen und nicht zuletzt auch Welten zu verändern. Im Laufe ihrer Arbeit machte sie eine Vielzahl von Erfahrungen, die sie später in die eigenen Bildungslehren einfließen ließ. Das Ergebnis ist eine Form der Pädagogik, die sich bis heute bewähren konnte.

Es sind die Individualität und er Eigenwert eines Kindes, die in der Montessoripädagogik als richtungweisend und entscheidend angesehen werden können. Anhand von kleinen, scheinbar selbstverständlichen Tätigkeiten, werden die Kinder bereits in dem Montessorikindergarten für das Leben vorbereitet. Sie werden animiert zu der Nachahmung und der Selbstständigkeit. Neben dem gemeinsamen Anziehen und Waschen bereiten sie Tag für Tag den Essentisch vor. Ein Kind verspürt immer den Drang, sich selbst auszusuchen, was es und mit wem es arbeiten möchte und genau dieser Wunsch hat in den Bildungseinrichtungen von Maria Montessori einen Platz gefunden. Während der der Schwerpunkt zum einen auf dem Lernenden als Wegweiser liegt, ist es vor allem die Entwicklung zu einem Ideal, die die Bildung entscheidend bestimmt.

Kinder bekommen sowohl in dem Montessorikindergarten als auch in den Schulen dieser Pädagogikform die Möglichkeit in einem vorbereitet und organisierten Umfeld aufzuwachsen. All die Tätigkeiten und sind diese auch noch so klein, werden auf die Psychologie des Kindes angepasst. Nur so besteht die Option, dass es all seine Sinne entfalten und ausbilden kann. Die Pädagogen müssen so auf die verschiedenen Verhaltensweisen eines Kindes eingehen und diese dem Lernen und der Bildung anpassen. So setzen sich auch die Lehrenden Tag für Tag mit dem Segment des Lernens auseinander.

Das Kinderhaus Casa dei Bambini

Posted in Grundlagen von admin am 30. Sep. 2008

In vielerlei Hinsicht gelang es Maria Montessori Akzente zu setzen und die Menschen zu bewegen. Eines ihrer wohl bedeutendsten Projekte ist hierbei die Casa dei Bambini. In dem Jahr 1907 gründete Montessori in einem der Armenviertel Roms das erste Kinderhaus – Casa dei Bambini. Sie betreute in erster Linie verwahrloste Kinder, die bisher in sozialer Unsicherheit aufwachsen mussten.

Anhand ihrer Erfahrungen lernte diese binnen weniger Wochen sowohl Schreiben als auch Rechnen. Das Casa dei Bambini schaffte diesen Kindern ein Fundament für eine Zukunft, die sie nicht in der bekannten Armut verbringen mussten. Es war einer der Meilensteine, den Maria Montessori im Laufe ihres Lebens legte und wohl auch einer, der ihr eine solche Hochachtung, wie sie heute vorzufinden ist, bescherte.

Während ihrer Arbeit ließ sie all die bisher gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse einfließen und nicht zuletzt gelang es ihr auf diesem Weg ein Bildungskonzept zu perfektionieren, wie es zu dem damaligen Zeitpunkt nicht denkbar gewesen wäre.

Zudem kam in dem Casa dei Bambini in Rom das erste Mal das von ihr entworfene Sinnesmaterial zum Einsatz. Mit diesen vermittelte sie Kindern aus den Armenvierteln Roms die grundlegenden Bildungsinhalte und schaffte ihnen damit eine Perspektive.

Noch heute handelt es sich bei dem Casa dei Bambini um ihr bekanntestes Projekt und nicht zuletzt eben auch um einen Sympathieträger, der Maria Montessori bis heute erhalten geblieben ist. Casa die Bambini (http://www.montessori-kindergarten.de) war aber auch der Beginn und der Grundstein für eine Vielzahl von anderen Bildungseinrichtungen, die die Montessoripädagogik noch heute lehren.

Im Montessori Kindergarten

Posted in Grundlagen von admin am 19. Mrz. 2008

Neben der Schule wird auch der Montessori Kindergarten immer beliebter. Hier lernen die Kinder schon sehr früh, ein Sozialverhalten zu entwickeln. Laut dem Bildungskonzept von Montessori zählen gerade die ersten Kindheitsjahre zu den wichtigsten Jahren, denn hier können die Kinder sehr stark geformt werden.

Montessori KindergartenIm Montessori Kindergarten werden die Kinder rundum betreut und stets wird darauf geachtet, dass sie ihrer Neugier nachgehen können. Die Kinder werden von den Betreuerinnen so gut es geht beobachtet, um den Kindern im Bedarfsfall helfen zu können. Sie werden früh gefördert, um schon bald zahlreiche Aufgaben selbständig erledigen zu können.

Denn im Montessori Kindergarten wird nicht nur gespielt. So lernen die Kinder beispielsweise auch, wie sie nach dem Essen ihr Geschirr waschen und wieder aufräumen. Es werden auch häufig Ausflüge gemacht. Dazu zählen nicht nur Wanderungen, sondern auch Besuche bei den unterschiedlichsten Einrichtung. Das Spektrum ist sehr umfassend und reicht vom Besuch beim Bäcker, wo die Kinder ihr eigenes Brot backen, bis hin zum Besuch eines Theaterspiels. Der Besuch eines Montessori Kindergartens wird allerdings nicht vorausgesetzt, damit Kinder eine Montessori Schule besuchen können.

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