Montesesori Sensible Phase für den Persönlichkeitsaufbau
Während der sensiblen Phase, auf denen Maria Montessori die eigene Pädagogik aufbaute, interessiert sich ein Kind für einzelne Themengebiete besonders. In dieser Zeit konzentrieren sich Jungen und Mädchen zum Beispiel auf das Erlernen neuer Sprachformen oder mathematischer Grundlagen. Sensible Phasen können sich aber auch an den Aufbau der eigenen Persönlichkeit richten. Durch Umgebungsaktivitäten beginnen Kinder in dieser Zeit mit der Entwicklung eines individuellen Bewusstseins. Sie lernen die eigenen Sinne ideal einzusetzen und ihren Verstand zu nutzen. Dadurch lenken sie gezielt ihr Handeln und die individuellen Aktivitäten.
Zudem wird in dieser sensiblen Phase die soziale Kompetenz eines Kindes geschult. Zunächst konzentriert sich diese auf den Umgang mit anderen Kindern. Jungen und Mädchen lernen verschiedene gesellschaftliche Floskeln und die Regeln des menschlichen Zusammenlebens. Durch diese Lerninhalte versteht es ein Kind Beziehungen aufzubauen. Der Beziehungsaufbau richtet sich nicht nur an verschiedene Mitmenschen, sondern ebenso an Gegenstände, die im Leben des Kindes zu finden sind. Um in dieser Phase den eigenen Nachwuchs ideal fördern zu können, müssen Eltern verschiedene Tätigkeiten und Lerninhalte so oft wie möglich wiederholen. Dadurch prägen sich diese im Gedächtnis des Kindes ein. So lernen Jungen und Mädchen erstmals Quantität und Qualität voneinander zu trennen und sie verstehen die Unterschiede der beiden Merkmale.
Kosmische Erziehung bei Montessori
Kosmische Erziehung ist ein Begriff der Pädagogik nach Maria Montessori und wurzelt in der Welt antiker griechischer Denker. Er beschreibt die Wahrnehmung des Menschen als Teil eines großen Ganzen, als Mikrokosmos im Makrokosmos.
Diese Theorie bildet die Basis des schulischen Unterrichts an Montessori-Einrichtungen für die 6- bis 12-jährigen. Einer der Grundlagen der kosmischen Erziehung ist die Vorstellung eines kosmischen Planes, welcher vom Anbeginn allen Seins festgelegt ist und dessen Erfüllung die ureigene Aufgabe des Menschen darstellt. Bei der Erklärung des Ursprungs der Welt bedient sich die Montessori-Philosophie zwar religiöser Elemente, wie der Annahme der Existenz einer Gottheit, doch wird diese These den Kindern nicht aufgezwungen. Ein solches Vorgehen widerspräche auch den Grundsätzen der Montessori-Pädagogik. Ein Ziel der Pädagogik nach Montessori ist die Heranbildung des Kindes zu einem selbstständigen und selbstbestimmten Individuum, welches die Natur zur Kultur formt und natürlich die Verantwortung für sich und seine Umwelt trägt. Eine weitere Absicht ist die Entwicklung der Kinder hin zu einem Reifegrad, mit welchem sie frei getroffene Entscheidungen abwägen und verantworten und die in ihrer Zukunft wartenden Aufgaben meistern können. Die kosmische Erziehung fußt auf der Ansicht, dass der Mensch einen besonderen Status in der Schöpfung innehat. Durch die Begabung mit Intelligenz unterscheidet er sich vom Tier. Er ist sich seiner Handlungen und seiner Position im Kosmos bewusst, kann vielmehr noch diese aktiv beeinflussen und in gewissen Grenzen frei Wählen.
Ein zentrales Anliegen der kosmischen Erziehung ist die Entwicklung der Fähigkeit zur Nutzung des Intellektes. So greift Maria Montessori nach demselben Feuer wie einst Prometheus, um die Menschheit zu erhellen.
Polarisation der Aufmerksamkeit Montessori
Das Phänomen der Polarisation der Aufmerksamkeit wurde 1907 von Maria Montessori, einer italienischen Ärztin und Pädagogin, entdeckt.
Polarisation der Aufmerksamkeit beschreibt den Zustand der tiefen Konzentration, in den ein Kind beim Spielen mit einem didaktischen Material geraten kann. Durch die freiwillige Konzentration und dem ständigen Wiederholen einer Übung ist der Lernprozess besonders intensiv.
Der gesamte Lernprozess der Polarisation der Aufmerksamkeit lässt sich in drei Stufen einteilen. Während der ersten Stufe wählt das Kind das Material aus. Es ist möglich, dass sich das Kind mehrfach anders entscheidet, es darf jedoch nicht gezwungen werden, sich mit einem bestimmten Spiel zu befassen. Hat das Kind sein Material gefunden, tritt es in die zweite Phase ein. In dieser Phase konzentriert es sich stark auf das gewählte Spiel und ist nicht durch Umwelteinflüsse abzulenken. Häufig beschränkt sich das Kind in dieser Phase auf eine einzige Übung, die dann wiederholt ausgeführt wird. Der dritte Schritt kommt, wenn das Kind freiwillig beschlossen hat, das Spielen mit dem Material abzubrechen. Oftmals konnte dann beobachtet werden, dass das Kind sehr zufrieden und ausgeruht wirkte. Trotzdem ist es wichtig, dem Kind auch nach der Konzentrationsphase Ruhe zu geben, damit das Gelernte verarbeitet werden kann.
Es ist wichtig, Kindern den Raum für die Konzentration der Aufmerksamkeit auf eine Sache zu geben, da sich so ihr Charakter formt und ihre Persönlichkeit ausgebildet wird.
Die Stabile Phase
Mit jedem Tag entwickelt sich ein Kind weiter. Es lernt die verschiedenen Einflüsse einzuordnen und diese entsprechend zu werten und sich entsprechend dem Verhalten der anderen anzupassen. Es sind die unterschiedlichsten Dinge, die ein Kind lernt und auf welche es sich einstellen muss. Nach dem Ende der ersten Kindheitsphase, also im Alter von sechs Jahren, beginnt laut Maria Montessori ein neuer Lebensabschnitt. Die wesentlichen Prägungen hat das Kind bereits vor der bekannten Stabilen Phase erhalten und so bedarf es ab diesem Zeitpunkt einer entsprechenden Ausprägung und Weiterentwicklung der bisher erworbenen Fertigkeiten. Während seiner Entwicklung durchläuft ein Kind zum einen eine sensible und zum anderen auch eine sensitive Phase. Insbesondere für das Erlernen neuer Fertigkeiten handelt es sich hierbei um einen richtungweisenden Aspekt. Insbesondere in diesen Zeiten nimmt ein Kind besonders schnell Neuheiten und die verschiedensten Fertigkeiten auf. So handelt es sich hierbei um Momente in denen die Kleinen der Umwelt sehr aufgeschlossen gegenüberstehen. Vor allem bei Dingen, die das Kind besonders stark interessieren, bringt es ein sehr hohes Maß an Konzentration aus und kann sich so auch über einen längeren Zeitraum mit ein und demselben Gegenstand beschäftigen. In diesem Erkenntnisprozess lässt es sich in keiner Art und Weise von äußeren Einflüssen ablenken. Es sind vor allem diese Momente, die die Montessoripädagogik ausnutzt und im Gegensatz zu anderen Bildungseinrichtungen lassen sie dem Kind die Zeit, sich diesem Erkundungsgang voll und ganz hinzugeben. Laut Maria Montessori sind es diese Momente, die die Persönlichkeit eines jeden Kindes entscheidend prägen und fokussieren.
Die Veränderung des Kindes
Insbesondere zu Beginn der Einführung der Montessori Pädagogik stand diese regelmäßig in der Kritik und so handelte es sich hierbei um eine Bildungsform, die längst nicht von allen anerkannt wurde. Immerhin brachte Maria Montessori eine Vielzahl von verschiedensten Neuheiten, die auf Erfahrungen ihrer bisherigen Arbeit beruhten, in die Entwicklung einer eigenen Pädagogikform ein. Ständig kam es so zu den Weiterentwicklungen und Verbesserungen des Lehrmaterials.
Im Großen und Ganzen kann man die Entwicklung der Montessorierziehung mit der eines Menschen vergleichen. Schritt für Schritt werden die bisher erworbenen Kenntnisse erweitert und Fertigkeiten verbessert. All diese Dinge musste auch die Pädagogikform von Maria Montessori durchlaufen. Mit Erfolg. Immerhin sind die Veränderungen und die Weiterentwicklungen der Kinder in den Montessorikindergärten und Schulen deutlich erkennbar und so profitieren von diesen auch die Eltern. Montessori lag es am Herzen, eine Bildungsform zu entwickeln, die sich in erster Linie an den Bedürfnissen der Kinder orientiert. Nicht zuletzt deswegen kommt es hierbei je nach dem Alter und dem Entwicklungsstand der Kleinen zu gravierenden Unterschieden bei der Bildung. Im Wesentlich versuchen die Lehrenden in den Montessorieinrichtungen eine nahezu perfekte Ausbildung für die einzelnen Kinder zu erreichen. Hierfür nehmen sie sich die Zeit und gehen zum einen auf den Eigenwert und zum anderen intensiv auf den Charakter dieser ein. Sie bilden die individuellen Charakterzüge eines Kindes aus und fördern in dieser Form die einzelnen Talente und Begabungen. All dies führt zu entscheidenden Veränderungen in der Entwicklung und der Persönlichkeit eines Kindes.
Montessori - Eine Pädagogik mit Struktur
Die Pädagogik von Maria Montessori zeichnet sich in vielerlei Hinsicht aus und distanziert sich so eben auch von den gängigsten Pädagogikformen. In erster Linie sind es die Grundsätze, die die Montessoripädagogik zu etwas ganz Besonderem machen. Zudem handelt es sich aber auch um eine Form, die in vielerlei Hinsicht wesentlich strukturierter und nicht zuletzt eben auch geordneter erscheint.
Maria Montessori erkannte während ihrer Arbeit mit Kindern, dass sich nicht mehr nur die Bildungsinhalte, sondern auch die Anforderungen an die Kinder, in Bezug auf deren Alter unterscheiden müssen. Auf Grund dessen gliederte sie nicht mehr nur die einzelnen Inhalte, sondern auch die Materialien, wie z.B. die numerischen Stangen, für die Bildung.
So schuf Montessori eine Pädagogik, wie sie strukturierter kaum sein könnte. Die Grundzüge der Montessoripädagogik konzentrieren sich demnach auf die Phasen eines Kindes. Hierbei wurden die Punkte der Entwicklung in drei Phasen konkretisiert und strukturiert. Unterschieden werden kann zwischen dem ersten Kindheitsstadium (von 0 bis sechs Jahren), dem zweiten Kindheitsstadium und dem Jugendalter. All diese Entwicklungsabschnitte bringen ihre Tücken und Besonderheiten mit und so handelt es sich hierbei um die verschiedensten Verhaltensformen eines Kindes.
Um ein optimales Bildungsergebnis zu erreichen werden sowohl die erste als auch die letzte Phase in weitere untergliedert. In Bezug auf die Erfahrungen die Marie Montessori machte, handelt es sich vor allem bei dem ersten Kindheitsstadium um eine der wohl bedeutendsten Entwicklungsabschnitte. All die erlebten Dinge und erlernten Fähigkeiten, sowie die Fortschritte des einzelnen Kindes, prägen die kommenden Jahre. Nicht zuletzt deswegen handelt es sich hierbei um das Fundament für die Zukunft eines Menschen.
Montessori in Indien
In den letzten Jahrzehnten haben sich die Lehren von Maria Montessori von einer Form der Pädagogik mehr und mehr zu einer Philosophie entwickelt. In den Siebziger Jahren führte die Schwester von Dalai Lama – Jestun Pema – die Montessoripädagogik erneut ein.
Gemeinsam mit anderen gelang es ihr in dem indischen Dharamsala den ersten Grundstein zu legen und somit auch in Indien die Zeit des Einbruchs einzuleiten. Sie wollten einiges verändern, nicht zuletzt wahrscheinlich auch Welten bewegen und so macht es den Anschein als handelte es sich bei einer Montessorischule in Indien um ein Fundament für eine hoffnungsvolle Zukunft. Jahr für Jahr kommen zwischen 700 und 1500 Kinder aus dem Nachbarland Tibet nach Indien. Es sind Kinder, die zum einen verwaist und zum anderen verarmt sind und so bildet sich schnell das Bild, dass eine Zukunft für sie nicht vorhanden ist. Jetsun Pema suchte gemeinsam mit anderen Erwachsenen nach einer Form der Pädagogik, die für diese Kinder eine Perspektive und vor allem einen Lichtblick schaffen konnte.
Nach langem Überlegen fiel so die Entscheidung auf die Pädagogik von Maria Montessori. Richtungweisend war hierbei vor allem die individuelle Aufmerksamkeit für jedes Kind und so schien es sich hierbei um die einzige Möglichkeit zu handeln, die Kinder aus einem Sog der Trauer und der Hilflosigkeit zu befreien. Gemeinsam mit der Schwester des Dalai Lama und all den anderen aufopferungsvollen Helfern erlernten die Jungen und Mädchen das Rechnen und Schreiben und je nach Fertigkeiten wurden sie gefordert und nicht zuletzt auch gefördert. In erster Linie war es jedoch die Aufmerksamkeit, die ihnen ihren Lebensmut und ein Lächeln zurückbrachte.
Die Montessoripädagogik im Jugendalter
Auf Grund der unterschiedlichen Stadien, die ein Kind beim Heranwachsen durchläuft, gliederte Maria Montessori ihre Pädagogik in mehrere Stadien. Unter anderem handelt es sich hierbei um das Jugendalter. Vor allem in dem Alter von zwölf bis achtzehn Jahren befindet sich nicht nur der Körper sondern auch die Psyche eines Menschen in einem starken Wandel. In erster Linie kommt es so auch zu einer Weiterentwicklung und Änderung des Auffassungsvermögens.
Neben der Weltansicht ändern sich auch die Beziehungen zu den einzelnen Menschen und so entwickelt sich mehr und mehr eine ausgeprägt Persönlichkeit. Der Körper unterzieht sich den radikalsten psychischen und physischen Veränderungen. All diese müssen von dem Kind allein verarbeitet werden. Zudem entsteht das Gefühl, dass sie ein Teil der Gesellschaft sind und als solchen auch von ihren Mitmenschen anerkannt werden möchte. Weder für das Kind noch für die Familie handelt es sich hierbei um eine leichte Zeit. In den Montessorischulen wird intensiv und individuell auf diese Veränderungen eingegangen. Unter anderem geben die Pädagogen ihnen Aufmerksamkeit und nicht zuletzt eben auch ein sehr hohes Maß an Schutz. Tag für Tag versuchen sie auf die unterschiedlichste Art und Weise das Selbstwertgefühl der Jugendlichen und deren Selbstvertrauen zu stärken. Nicht nur die Pädagogen sondern auch die Lehrmaterialen animieren dazu, ein Gefühl der Würde für die eigene Person zu entwickeln. Es ist eine Epoche der Sensibilität, eine Zeit, die Geduld und Aufmerksamkeit fordert.
Die Erzieher in den Montessorischulen bewegen die Heranwachsenden dazu, Verantwortung für sich und ihre Mitmenschen zu übernehmen und hierbei einmal mehr die Werte Größe und Stärke nach außen zu transportieren.
Der Eigenwert des Kindes
Die Pädagogik und die vermittelten Inhalte von Maria Montessori haben sich im Laufe der Jahre bewährt und nicht zuletzt eben auch ausgezeichnet. So differenziert sich die Montessoripädagogik in vielerlei Punkten von den anderen bisher bekannten Bildungsinhalten. Im Zentrum der Bildung stehen hierbei der Eigenwert und die Individualität des Kindes. Bei ihrer Arbeit entdeckte Maria Montessori, dass das Lernen in der Natur des Kindes liegt und so begründet sich dieses in erster Linie mit dem Drang an dem Leben der Erwachsenen teilzunehmen.
Jedes Kind möchte lernen, jedoch bedarf es hierbei auch einer individuellen Behandlung und nicht zuletzt Bildung. Aus diesem Grund ist das Kernstück der Montessoripädagogik die individuelle Behandlung eines jeden Kindes. Hierbei handelt es sich zum einen um die Förderung und zum anderen eben auch um die Forderung der bisherigen Kenntnisse und Fertigkeiten. Im Bezug auf die Aussagen von Senora Montessori sind weder die Strafen, noch die Belohnungen für das Lernen der richtige Weg. Die Konzentration bei der Montessorierziehung liegt auf Grund dessen auf den Bedürfnissen, den Talenten und eben auch den Begabungen eines einzelnen Kindes.
Mehr oder weniger wird die Montessorierziehung nicht mehr nur als besondere Form der Pädagogik angesehen, sondern vielmehr als eine Philosophie, die für das weitere Leben entscheidend und somit richtungweisend ist. Die Kinder lernen in den Montessorikindergärten und Schulen in ihrem eigenen Rhythmus und ihrer persönlichen Art. So steuern die nicht nur das Tempo, in dem sie lernen, sondern auch die einzelnen Themen und die Wiederholungen der bereits gelernten Inhalte. Eine der zahlreichen Grundsätze von Maria Montessori ist, dass auch die kleinste Abweichung von dem eigentlichen Ideal des göttlichen Kindes eine Störung für dessen Entwicklung darstellt.
Das erste Kindheitsstadium in der Montessoripädagogik
Die Pädagogik von Maria Montessori lässt sich in drei Phasen gliedern. Anhand von dieser Gliederung soll eine bestmöglichste Bildung bei den Kindern erreicht werden.
Im Laufe ihrer Arbeit bemerkte Maria Montessori, dass es sich bei dem ersten Kindheitsstadium um eines der wichtigsten handelt. So werden in dem Alter von null bis sechs Jahren die Grundsteine für die Zukunft des Kindes gelegt. Nicht zuletzt deswegen legen die Erzieher in den Montessorikindergärten auf die Entwicklung und die Bildung in diesen Jahren einen sehr großen Wert. Zudem formen sich in diesen Jahren nicht nur die Persönlichkeit, sondern auch die Fähigkeiten und Begabungen eines Kindes. Demnach lassen sich bereits sehr früh die einzelnen Talente erkennen und entsprechend fördern und nicht zuletzt auch fordern.
In der Montessoripädagogik wird diese Phase einmal mehr auch als zweites embryonales Wachstum bezeichnet. Es ist die Phase in der sich sowohl der Geist als auch die Psyche des Kindes maßgeblich entwickeln. Ein Erwachsener verfügt über die Fähigkeit, die einzelnen Einflüsse der Gesellschaft und der Umwelt zu filtern, zu konkretisieren und auszuwerten. Im Gegenzug hierzu nimmt ein Kind all diese Einflüsse auf und lässt sie als Teil der eigenen Persönlichkeit in die Psyche und den Körper einfließen. Hierbei handelt es sich um einen natürlichen Kreislauf, denn ein Kind verfügt noch nicht über die Fähigkeit, die einzelnen Geschehnisse zu verstehen und zu sortieren. Diese Einflüsse, hierbei handelt es sich neben dem Elternhaus auch um den Kindergarten, bilden schließlich den Charakter und das Verhalten eines Kindes entscheidend.
